Wirtschaftsraum Frankfurt: führend in Europa
Frankfurt am Main, das Finanz- und Dienstleistungszentrum von Weltrang, gehört als Mittelpunkt der dynamischen Wirtschaftsregion Frankfurt-Rhein-Main zu den führenden europäischen Unternehmensstandorten. Hier leben 5,3 Millionen Menschen. 320.000 Unternehmen mit 2,7 Millionen Beschäftigten erwirtschaften ein jährliches Bruttoinlandsprodukt von über 180 Milliarden Euro. In diesem produktiven Umfeld mit seinem internationalen Branchenmix florieren Unternehmen aller Größen, vom Industriekonzern bis zum kleinen Softwareentwickler.
Die zentrale Lage Frankfurts, die hervorragende Infrastruktur mit einem der größten Flughäfen des Kontinents, die Konzentration zukunftsorientierter Unternehmen und ihre Internationalität geben der Stadt eine Spitzenstellung in Europa.
Die Stadt boomt und gilt wie die Metropolregionen um Berlin, Hamburg, München und Stuttgart als Gewinner des demographischen Wandels in Deutschland, der die Menschen wieder in die Städte zurückkehren lässt. Mit mehr als 660.000 Menschen auf eine Fläche von nur 249qkm (2.680 Ew./qkm) zählt Frankfurt zu den Gebieten mit der größten Bevölkerungsdichte Deutschlands.
Konzentrierte Kraft – breit aufgestellt
In Frankfurt selbst sind gegenwärtig über 55.000 Firmen registriert. Das bedeutet: 18 Prozent aller Unternehmen in der Rhein-Main Region haben ihren Sitz in Frankfurt. Eine besonders starke Stellung nimmt dabei der Dienstleistungssektor ein. 2007 waren rund 87 Prozent der Beschäftigten im tertiären Sektor tätig. Damit ist Frankfurt der Dienstleistungsstandort Nr. 1 in Deutschland. Allein im Banken- und Versicherungsgewerbe sind etwa 70.000 Personen (rund 15 Prozent aller Beschäftigten) angestellt.
Frankfurt gehört dabei zu den wichtigsten Finanzplätzen der Welt. Zusammen mit London und Paris zählt die Mainmetropole zu den „großen Drei“ in Europa. In der deutschen „Bankenhauptstadt“ ist die Europäischen Zentralbank ebenso beheimatet wie Global Player wie die Deutsche Bank und Commerzbank, 300 weitere Banken, die Deutschen Börse, die Eurex Deutschland oder auch das Sekretariat von CEIOPS (Committee of European Insurance and Occupational Pensions Supervisors). Zudem ist Frankfurt dank des House of Finance, der vielen Universitäten und Fachhochschulen ein Wissenschaftsstandort mit einer hohen Konzentration an finanzwirtschaftlicher Expertise.
Weitere wirtschaftliche Größen sind die Messe Frankfurt, das größte deutsche Messeunternehmen, das dank seines stark wachsendem Auslandsgeschäfts in zunehmendem Maß auch zum Global Player wird, und der Rhein-Main-Flughafen, einer der bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze weltweit. Daneben haben der Groß- und Außenhandel, der Logistikmarkt, die Kreativ-Wirtschaft – Frankfurt ist beispielsweise führend in der deutschen Werbewirtschaft – sowie die Life-Science- und Biotechnologie-Unternehmen wirtschaftliche Schlüsselstellungen in der Main-Metropole inne.


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